Bereich: Schiffsfonds - NeuigkeitenBeluga-Reederei rüstet auf
Die von einer Schiffsentführung durch Piraten betroffenen Bremer Reederei Beluga hat damit begonnen, ihre Schiffe mit „Frequenzkanonen“ auszurüsten. Der Chef der Reederei, Niels Stolberg warf der Politik zusätzlich unverantwortliches Zögern vor. Gerade gestern ist scheinbar wieder ein Schiff unter der Flagge der Bahamas von Piraten vorm Horn von Afrika entführt worden. Der Verbleib der Besatzung ist weiterhin unklar. Stolberg fordert von der Politik schnelleres Handeln, um Schiffe und Seeleute effektiv zu schützen und ist der Meinung, dass die schlimmsten Prognosen zur Entwicklung der Piraterie momentan übertroffen werden. Deshalb ist die Bremer Reederei derzeit dazu übergegangen, seine international operierenden Schiffe mit Frequenzkanonen auszustatten. Sie sollen die Schiffe sicherer machen. Stolberg nahm gleichzeitig Kritikern den Wind aus den Segeln und warnte vor überzogenen Erwartungen, denn der Einsatz dieser Waffen verlange Übung, außerdem bestünde die Möglichkeit, die Kanonen stumpf zu machen. Jedoch ließe sich polizeilicher oder militärischer Schutz damit nicht ersetzen. |



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